7. Oktober 2012

Herbsterinnerungen

Ohh.. wenn man über den Blog doch nur Gerüche transportieren könnte!! Kürzlich gab es Flammkuchen, und in der ganzen Wohnung hat es so richtig lecker gerochen!
Den Flammkuchen habe ich für mich in der Pflaz entdeckt. Im Herbst, in seiner wohl besten Kombination: mit Wein - oder auch Federweisser - direkt vom Winzer. Schon beim Gedanken daran läuft mir das Wasser im Mund zusammen!
Am schönsten ist der Spazierganz durch die Weinberge, wenn das Laub sich langsam färbt, der Wind die Haare zerzaust und die Sonne durch die Herbstwolken blinzelt. Der Moment in dem man dann leicht durchgefroren die Tür zu einem kleinen Lokal öffnet und sich der leicht süsslich-herbe Duft von Flammkuchen verbreitet ist einfach wunderbar!

Da es in meiner Nähe nur wenige Lokale gibt, die guten Flamkuchen anbieten, und ich ja auch viel lieber selbst koche und backe, habe ich also Schinken, Creme Fraiche und Zwiebeln gekauft und bin zur Tat geschritten.
Das Ergebnis duftete so verlockend, dass ich die letzten 5 Minuten einfach vor dem Ofen sitzen geblieben bin!

Damit ihr dieses Gefühl nachempfinden könnt anbei das Rezept. Ich liebe die Abwandlung mit Tomate, Feta und Rucola und habe daher zwei unterschiedliche Hälften belegt.
Als weitere Idee: Freunde von mir haben einen Pizza-Stein, mit dem der Boden immer so schön knusprig wird. Ich könnte mir gut vorstellen, dass dieser auch für Flammkuchen hervorragend geeignet ist!


Rezept: Flammkuchen

für ein Blech oder 2 Fladen

dazu: Eine gesellige Runde und eine Flasche Wein

Zutaten:
für den Teig: ca. 200g Mehl, 3 Eßlöffel Öl, 1 Eigelb, 100 ml Wasser, Salz
für den Belag: eine Zwiebel, 150g Creme Fraiche, 100g rohen Schinken(~speck),  2 Tomaten, ca. 150g Feta-Käse, eine handvoll Rauke (Rucola)




Die Zutaten für den Teig glatt verkneten, zu einer Kugel rollen und diese mit etwas Öl bestrichen in Folie gewickelt ca. 30 Minuten ruhen lassen. Inzwischen die Tomaten und Zwiebel in Scheiben schneiden, den Schinken in klein würfeln, und den Fetakäse klein schneiden bzw. krümeln.
Den Teig dünn ausrollen (ggf. etwas Mehl dazugeben) und mit Creme Fraiche bis an den Rand bestreichen. 
Dann auf eine Hälfte Zwiebeln und Schinkenwürfel verteilen, auf die andere Zwiebelstreifen, Tomate und Fetakäse geben. Nach Belieben salzen & pfeffern.

Den Flammkuchen bei etwa 200°C (Umluft) 12-15 Minuten backen. Wenn der Rand leicht gebräunt ist, ist der Flammkuchen fertig.

3. Oktober 2012

Ein freier Tag!

Nichts geht über einen Tag frei. Ob ein Sonntag nach einem bereits entspannten Samstag, oder auch ein Feiertag mitten in der Woche. Da kam mir der Tag der Deutschen Einheit gerade recht.

Nur dass ich diesmal morgens aufwachte - gänzlich ohne einen Plan. Das ist für einen Planer wie mich so ungewöhnlich, dass ich erst einmal liegen geblieben bin. Und dann auch nur kurz aufzustehen um meinen Laptop zu holen und im Bett einige meiner Lieblings-Blogs (einige davon findet ihr rechts) zu lesen und im Internet zu "stöbern".
Der Rest des Tages verlief ganz ähnlich... Kaffee im Schlafanzug, Frühstück erst am Nachmittag, Freunde treffen, entspannte Telefonate, in den Tag hinein- und wieder hinausgelebt.

Zeit, um über die schönen Dinge des Lebens nachzudenken - beim Joggen im Herbstwind, mit Blick aus dem Fenster oder mit dem Buch auf der Couch. Das ist das besondere an diesen Tagen: Sie lassen einem die Zeit, nichts zu tun. Und übers Nichtstun zu sinnieren. Wie lang ein Tag plötzlich erscheint. Wie unwichtig viele Dinge werden. Wie imposant die kleinen Dinge sind.
Und dann habe ich festgestellt wie glücklich entspannt sein macht. Und wie entspannt glücklich macht. Die perfekte Kombination!

Was heute Abend also im Glücksbüchlein steht? Entspannt! Erholt! Herbst!

Euch eine entspannte Restwoche!

29. September 2012

Die Weite des Himmels...

Der Himmel ist etwas, was mich schon seit langem fasziniert. Ich kann gar nicht genau sagen, seit wann. Ich erinnere mich jedoch, wie ich als Kind auf dem Garagendach saß, meinem Papa bei Dacharbeiten zusah und immer wieder den Blick 'gen Himmel schweifen ließ. Dort oben auf dem Dach war man der Faszination Himmel ein Stück näher. Die 20 Sprossen der großen Leiter (als Kind kam mir diese auch noch viel größer vor) machten doch einen beeindruckenden Unterschied!

Gepackt und seitdem nicht mehr losgelassen hat mich die Begeisterung jedoch seit meinem Aufenthalt im Westen der USA. Für mich damals nur Schlagworte, die undendliche Weite, wurden plötzlich Wirklichkeit. Bereits in der Stadt fühlt man den Unterschied, sieht ihn. Und dann unternehmen wir Ausflüge in die Wüste Arizonas, die weite Steppe. Stundenlange Autofahrten Richtung Grand Canyon oder dem Mogollon Rim, die weite Strecken über die Hochplateaus der Gegend führten. Und dort, auf dem platten Rücken der Anden-Ausläufer fühlte ich es zum ersten Mal: diese Gefühl, dem Himmel etwas näher zu sein und die unendliche Weite des Horizonts zu begreifen. Bezaubernd!
Dort, auf den Überland-Straßen die rechts und links von kleinen Büschen und Sträuchern gesäumt sind, begegnet man manchmal stundenlang keinem Menschen. Inmitten dieser faszinierenden Landschaft, überspannt von einem tiefblauen Himmel der mit kleinen weissen Wölkchen übersät war, fühlten wir uns plötzlich ganz klein und unbedeutend. Zu wuchtig war der Eindruck der Weite und Größe des Landes. Die Amerikaner haben ein schönes Wort, welches sich nicht so schön ins Deutsche übersetzen läßt: "humbled" bedeuted demütig, geerdet. Und ich glaube, humbled beschreibt es ganz gut! Mir wurde klar, was Biker daran fanden, tagelang durch die Prärie zu fahren - dort konnte ich mir plötzlich vorstellen, es ihnen gleich zu tun.

Zurück in Deutschland findet man diesen Himmel nicht. Der Horizont wird häufig von Gebäuden, Strommaste, Wäldern und Feldern durchbrochen. Und dort wo man inmitten der Natur ist, sieht man häufig Berge am Horizont. Oder das Meer. Es ist einfach anders.

Während meines Schweden-Aufenthaltes fühlte ich mich jedoch wieder daran erinnert. An die Faszination des Himmels. Mit all seinen Farben und Färbungen - als wir bei Sonnenuntergang dem Flughafen entgegenfuhren. Wo die Weite der Wälder und Lanschaft zu beiden Seiten der Strasse fast übergangslos in der Weite des Himmels weitergeführt wurde. Vielleicht lag es am besonderen Blau, oder den kleinen Wölken, die vom Rot der untergehenden Sonne eingefärbt wurden. Es hat mich jedenfalls daran erinnert wie gern ich "da hoch" schaue, und mich in Tagträumen verstricke...

Anbei einige Bilder der Weite Arizonas:






unendliche Weite...

postkartenschön



ein Gewitter zog auf
 



26. September 2012

Hej hej!

Für alle die nicht Stammkunden beim großen Möbelhaus mit den vier blauen Buchstaben sind: das ist Schwedisch für Hallo!
Die letzten Tage habe ich mich hier etwas rar gemacht. Der Grund dafür: Ich war auf Kurzurlaub in Schweden's wunderschönen Hauptstadt Stockholm! 
(Für die, die hier verzweifelt immer wieder reingeschaut haben noch ein kleiner Tipp: Auf der rechten Seite könnt ihr eure email adresse eintragen und den Blog abonnieren. Dann bekommt ihr automatisch eine email wenn ein neuer Blog-Eintrag hier auftaucht!)



Und wenn ihr noch nicht in Stockholm wart: ich kann es nur empfehlen!

September scheint die perfekte Jahreszeit zu sein - es ist noch nicht Wintersaison, aber die Sommersaison ist definitiv beendet und es ist recht ruhig in der Stadt; das Wetter sonnig (nur einmal hatten wir Regen), etwas kühler - die perfekte Einstimmung auf den Herbst in Deutschland! Plötzlich fühlte sich der deutsche Herbst wärmer an, und nach einigen Tagen mit dem Fahrrad bei Wind & Wetter draussen machte mir das bißchen Regen hier gar nichts mehr aus!
Die Kombination aus kleinen Parks mitten in der City, den vielen kleinen Inseln die fast majestätisch aneinander grenzen, das kühle blau-grau welches zur Dämmerung über dem Wasser liegt und die so schön klingende Sprache der Schweden in den kleinen Straßencafés macht die Statdt zu etwas ganz besonderem. Ein bißchen wie Inga Lindström und Wir Kinder aus Bullerbü, Fernweh, Meer und Großstadt-Getummel, Stadt und Land, Inseln und Park, kleine Holzboote und größe Paläste. Und dennoch nicht gegensätzlich sondern sich ergänzend. Einfach toll!

Um die Stadt, die sich auf mehreren Inseln befindet zu erkunden, haben die Schweden neben Metro, Autos, Bahnen und Bussen Citybikes angeschafft. Kleine, robuste Stadtfahrräder, die man an vielen Stationen über die ganze Stadt verteilt ausleihen kann, und die einen wunderbar von Insel zu Insel bringen. Immer am Wasser entlang entgeht man außerdem den recht anstrengenden steilen Anstiegen auf dem Inneren der Inseln und kommt gleicheitig in den Genuß der Waterfront-Views.

So ein Kurzurlaub gepaart mit dem Frischluft-Kick auf dem Fahrrad ist ein Glücksfaktor, der sicherlich noch einige Tage anhält. Ich denke seit meiner Rückkehr noch jeden Tag daran, was nicht nur daran liegt daß ich am Fotobuch bastle, sondern auch daran, daß mich die Stadt wirklich beeindruckt und gleichzeitig der Citytrip so entspannt hat. Was ja nun auch nicht immer der Fall sein muß: Ich war auf City-Trips, die wirklich anstrengend waren. Schön, aber dennoch hetzte man von Tag zu Tag durch Museen und andere Sehenswürdigkeiten, immer auf der Suche nach dem nächsten Schnappschuß oder einer weiteren Attraktion.
Dieses Mal war daher die perfekte Synthese aus Erleben, Entdecken und Entspannen. Und Stockholm bietet dafür alles, was ich brauchte! Die nächsten Einträge im Glücksbüchlein sind also klar: Erinnerung an Stockholm, Stockholm-Fotos...

In diesem Sinne:
Hej do!








17. September 2012

Mhmmm lecker! - Der Herbst der Suppen!

Vor einigen Tagen beim Blick aus meinem Bürofenster sah ich erste gelbe Blätter. Mitten in einem Telefonat ist es mir aufgefallen - der Herbst schleicht sich leise an. Der Spät-Sommer-Sonnen-Schein hat uns verwöhnt, und den Beginn der kühleren Jahreszeit noch etwas hinaugezögert. Seit diesem Tag weiss ich: Es kann nicht mehr lange dauern. Das Thermometer zeigte 13 Grad. Es ist grau, regnerisch und  die Bäume beginnen, sich ihr buntes Kleid überzuziehen:

Es wird Herbst.

Ich mag den Herbst. In all seinen Facetten - die Mischung aus grau und bunt, aus Sonne und Regen, die vielen Farben und der schöne Abschluss des Sommers. Es ist noch kein Winter, das Jahr noch nicht vorüber, Wichtiges kann noch erledigt werden, aber man kann auch schon zurückblicken auf drei Viertel des Jahres, die hinter einem liegen. Ich sage ja... ich liebe die Jahreszeit! Vielleicht sollte ich eine Hommage an den Herbst schreiben (mental note: next Blog Post!)...

Und ich liebe Suppen. Suppen und Herbst passen toll zueinander. Wenn es draussen kalt und dunkel wird, dann wärmt eine Suppe von innen, und bringt etwas Gemütlichkeit mit sich. Ausserdem sind die meisten Suppen gesund, und trotz "immer wieder Suppe" sehr abwechslungsreich. Die vor uns liegende Saison habe ich also zur Suppensaison ernannt.
Und vorsichtshalber schon einmal mit dem Kochen begonnen. Das Rezept der ersten - Karotte-Tomate-Ingwer-Suppe  - findet ihr hier. Besonders leckere werden folgen.

Auf einen langen, suppenreichen Herbst!




Karotte-Tomate-Ingwer-Suppe
für 2-4 Portionen (je nachdem wie hungrig man ist)



Die Basics: Karotten, Tomaten, Chili und Ingwer.

Eine Lauchzwiebel in feine Ringe schneiden und in etwas Öl anbraten.
3 mittlere Karotten schälen, in Stücke schneiden und mitbraten. Mit Weisswein ablöschen.
750ml Gemüsebrühe dazugeben und ca. 15 Minuten köcheln lassen.
(Ich verwende gern auch nur Wasser, und würze dann etwas kräftiger.)
Je nach Belieben ca. 5 mittelgroße Tomaten (wenn's schnell gehen muss aus der Dose) abbrühen, schälen und in Stücke schneiden.
Chili und Ingwer schälen und in kleine Scheiben bzw. Stücke schneiden.
Wenn die Karotten weich sind, die Tomaten, Chili und Ingwer hinzugeben und 5-10 Minuten weiterkochen. Vorsicht mit der Chili -eventuell erst später zum Würzen hinzugeben!

Die Zutaten gut miteinander köcheln lassen
 
Dann Topf vom Herd nehmen und pürieren. Einen Teelöffel Honig unterrühren.
Nach Bedarf mit Gemüsebrühe verdünnen, und mit Honig, Chili, Salz und Pfeffer nachwürzen. 
Zum Schluss einen Schuss Sahne hinzugeben.

Guten Appetit!

13. September 2012

Spät-Sommer-Sonnen-Schein



Jedes Jahr im Sommer bekomme ich Sehnsucht. Sehnsucht nach Sommer, Sonne, Heimatgefühlen. Dann sehne ich mich nach meinen Kindheitserinnerungen - und dem Sommer im Garten meiner Eltern. 
Mittlerweile bin ich "groß" genug, um diesen dann auch gerne nachzugeben. So habe ich mich auch dieses Jahr spontan angekündigt mit den Worten "ich will nichts, ausser im Garten liegen und Sonne tanken". Und entgegen aller sonstigen "Besuchsprogramme" ("Ich bin doch kein Besuch...!") haben dann alle nichts geplant. Ausser: mit mir im Garten zu liegen und Sonne zu tanken.  Sich den Bauch vollzuschlagen, faul Zeitschriften durchzublättern, von den großen und kleinen Dingen des Lebens zu philosophieren und das Mitenander zu geniessen. Ganz wunderbar war dann auch das Wetter - es ist seltsam, aber an diesen Wochenenden funktioniert das tatsächlich wie auf Bestellung.
Die ganze Familie ist dann beisammen, isst Erdbeeren, grillt, trinkt Wasser, Bier oder ein Gläschen Sekt und schwebt auf wundersame Weise an diesem Wochenende auf den kleinen Glückswölkchen, die über dieser Szene hinwegschweben. Kein Kindergquietsche, kein nachbarlicher Rasenmäher, keine tiefgehende Diskussion oder penetrante Anrufer können diese Idylle dann stören. Sommerliche Genüsse übertreffen sich - grünes Gras, Gänseblümchen, Beeren in allen Farben, die bunten Kissen der Gartenstühle, die Sonnenliege unter der mittlerweile groß gewordenen Platane. Meine Nichte, wie sie mit wippenden Zöpfen im bunten Bikini im Sandkasten buddelt. Das alles gehört dazu. Eins der Highlights ist der Pool der Nachbarn, in den man dann auch springt, wenn das Wasser noch etwas zu kalt ist, nur um dann bibbernd und beseelt von so viel Sommerlaune wieder in der Sonne zu trocknen.

Glückswölkchen. Heimat.

Ein besonderes Highlight in puncto Kindheitserinnerungen in diesem Jahr hatte allerdings mein Neffe aufgetan: Die aufgetürmten Strohballen auf dem benachbarten Feld, die gestapelt in der Sonne auf ihren herbstlichen Einsatz warteten, und zwischenzeitlich von den Nachbarskindern als Kletter-, Sprung- und Spielturm zweckentfremdet wurden. Das konnten wir uns nicht entgehen lassen - und allen Erzählungen zum Trotz war der Turm höher als erwartet.  

Mein Neffe, Warrior der Strohballen.

Da sassen wir nun im goldenen Stroh, Seite an Seite wie damals, das Gesicht der Sonne zugewandt, der Blick auf das grüne Feld vor uns, der blaue Himmel mit seinen kleinen weissen Glückwölkchen über uns. Und schwelgten in Spätsommer-Sonnenschein-Erinnerungen.

grün, gold, blau. Die Farben des Spätsommers.

30. August 2012

Best friends

"That's what friends are for..."

There are so many quotes and sayings about friendship out there that writing one post about it almost seems ridiculous. Nevertheless, friends are so important, I almost have to write about them. In the past few days I've had very special situations with some of my closest friends.

Looking back, all of those situations combined made me realize that we sometimes care so much about our friends it almost hurts.
Those of you who read the blurb of my blog might remember the one friend who inspired me to start this blog, the one a few thousand miles further east. Last night I felt very happy that he and his wife spend had the chance to stop by and spend some time with me - out of only a few free hours during their visit.
Sometimes, I realized, friends are really what all those quotes are about - just very special. Pizza tastes a little bit better than usual, vine becomes more easy to drink, people are more friendly and generous, and the air seems magically filled with love and happiness.
I hadn't seen them for ten months and it felt like nothing has happened since we sat together, had pizza and vino. Okay... maybe we got a little older during those days... They had thousands of stories to tell. So many experiences they've made, places they've seen, cities traveled, people met... We all know this feeling, when you sit there and feel like your life has not really changed ever since. And others... okay.. maybe also my life has changed... maybe that's for another blog post. I think you get the point. (Oh, and at least I started this blog!)
So, I had a fabulous night. With great friends.
And then I started to think... How many times do I get to see people that live much closer? And others that I haven't seen for years? Are we still friends? How do people feel if you live in the same city but don't see them every week? Are they sad? Do they understand? Can you even compare?

I can tell you from my own experiences: It's never easy. No matter how close or far away. It's about trust, and being honest, and caring about your friends from your heart. Being there for them when they really need you and also being able not to call every week. Because if they are true friends they understand. They don't expect but are always happy and thankful. And they tell you. My friend recently did. She told me not to worry about being busy or not seeing her as often as I wished. And without saying anything she understood, took some weight from my shoulders, re-emphasized the importance of our friendship. She was just being a really good friend.

And, after all that, you again realize that is what friends are for. They simply make you happy. Sometimes just because they are there. No matter if you had not seen them for years or just yesterday.

20. August 2012

Creativity

"Was Du heute kannst besorgen das verschiebe nicht auf morgen"

Eine Rede, eine Präsentation, die nächste Hochzeit für die man sich einen Programmpunkt ausdenken soll, der Lebenslauf der aktualisiert werden will, und der nächste Blog-Eintrag, der schon seit 2 Wochen auf sich warten lässt. Oder auch die email, die seit Wochen in der Inbox schlummert, und seit der so viel Zeit vergangen ist, dass man gar nicht weiss, wo man anfangen soll....

Es gibt so viele dieser Momente. Ich glaube ein jeder kennt sie. Die Momente, in denen einem nichts einfällt. Die Worte und Gedanken sich ziehen wie Kaugummi. Die Zeit verfliegt und gleichzeitig langsam verrinnt. Die Zeit, in der die Kreativität tief unten eingegraben in der Tiefkühltruhe schlummert, zwischen dem Eintopf aus dem letzten Winter und dem einem Rest Eiscreme. Sie da wieder herauszuholen wäre schon mühsam an sich. Sie dann noch aufzutauen ein Ding der Unmöglichkeit. Dann doch lieber morgen. Oder nächste Woche.

Es ist ja noch Zeit.


Und dann wird es plötzlich hektisch. Die Zeit drängt. Keine Minute mehr. Mal wieder viel zu spät. Immer last minute. 
Und dann sind sie da. Die Ideen. Ganz plötzlich. Sie sprudeln sozusagen aus einem heraus. Ein Treiber: keine Zeit. Je weniger Zeit, je grösser der Druck und der Wille, Dinge umzusetzen - nein, zu perfektionieren - umso besser die Ideen. Umso grösser die Kreativität. Finde ich im Englischen übrigens viel schöner, creativity. Das klingt auch noch so schön!

Und dann der Stolz:
Das habe ich geschaffen! 
Ganz alleine. 

In kürzester Zeit. 

12. August 2012

Das perfekte Wochenende

Sie sind rar gesät, es gibt sie in verschiedenen Ausprägungen, es beschwingt für die kommende Woche - und doch ist es so schwer, es zu "reproduzieren": das perfekte Wochenende! 

Dieses war so eins. 
Und nun überlege ich woran man es erkennt. 
Im Nachhinein ist es einfacher: Der leichte Sonnenbrand auf Nase, den Armen & Dekolleté, der Bauch - gut gesättigt, wohl gestimmt, und die Bettschwere, gepaart mit einem kleinen Schwips vom letzten Glas Wein auf der Terrasse. Dazu taufrische Erinnerungen an zwei, bestenfalls zweieinhalb oder sogar drei Tage vollgepackt mit Familie oder guten Freunden, mit Ausflügen, Besuchsprogramm, Faulenzen, sinnvollen Aktivitäten und Sonne, Wind, Berge und Me(e)hr - alles um den Kopf freizupusten, Energie zu tanken, und den Glückspegel wieder aufzuladen. 
Es gibt nichts besseres, als das perfekte Wochenende

Wenn ich an die vergangenen 48 Stunden zurückdenke, kommt das der Definition eines perfekten Wochenendes schon recht nahe: Gute Freunde zu Besuch, zwei tolle Sommertage  

Begonnen hat alles am Freitag Nachmittag: ein kleiner Shopping-Trip über meine Lieblings-Einkaufsstrasse in der Nachbarschaft (den grösseren Einkauf hatte ich bereits am Donnerstag Nachmittag erledigt), ein Ruhe-Moment auf meinem kleinen Balkon - der zur Zeit so wundervoll blüht, duftet und einfach so gemütlich ist -  und dann Freunde zu Besuch. Strahlende Kinderaugen, "Weisst-Du-noch"-Geschichten, ein Glas selbstgemixter 'Hugo' und die Arbeitswoche war vergessen. 

Ebenfalls hoch auf meiner perfect-weekend Liste: gemeinsames Frühstück, am besten am Samstag und Sonntag! Normalerweise bin ich ein Fan von Müsli, frischem Joghurt, Beeren, O-Saft. Aber am Wochenende, da darf alles sein: Nutella-Brötchen, Käse vom Markt, Leberkäse mit Senf auf dunklem Roggenbrötchen, frisches Obst, zwei Cappuccino und am besten noch ein Ei. Das alles gepaart mit viiiiiel Zeit und dem Gefühl, das das ganze Wochenende noch vor einem liegt (vielleicht frühstücke ich daher am liebsten an beiden Tagen...)!
 
Ähnlich wie das Frühstück am Morgen geht es mir übrigens wohl mit dem Wein am Sonntag Abend: das Gläschen Wein (rot im Winter, rosé oder weiß im Sommer) ist einfach unschlagbar. Damit schliesst man nicht nur einen Tag, sondern ein ganzes Wochenende ab - nein, vielmehr sorgt es sogar dafür dass das perfekte Wochenende noch etwas perfekter wird, das i-Tüpfelchen auf dem i, die Kirsche auf der Sahne des Wochenendes sozusagen. Und wenn das Wochenende nicht so toll war... dann ist das Gläschen Wein ebenfalls perfekt - um das Wochenende eben ein bisschen besser zu machen, als es eigentlich war!

Nun also nur die Frage, wie man das ganze schon vorab planen kann? Frühstück und Wein allein machen es eben nicht. Freunde und Sonne auch nicht. Es ist die Kombination aus Umgebung, Gesellschaft, aus Essen und Trinken, aus Freunden und Familie, aus allein und gemeinsam, aus busy und entspannt - es ist dieses Gefühl mit dem man erschöpft, bildergeschwängert, etwas beschwipst, und eben einfach nur glücklich ins Bett fällt. Am Sonntag Abend. 

Gute Nacht, perfektes Wochenende - wir sehen uns bald wieder!

5. August 2012

Mein neuer Blog

Von den schönen Momenten und Stunden in unserem Leben. Das was wir gern wiederholen möchten und nie vergessen wollen. Von dem, was uns treibt, uns voran bringt und wohlgesonnen zurückblicken lässt auf unseren bisherigen Weg und voller Zuversicht auf das, was vor uns liegt. Kleinigkeiten, die man fast vergessen möchte, wären sie nicht so bedeutend. Grosse Dinge, die kaum zu fassen sind. Die uns den Atem rauben und bei denen es einige Zeit braucht, bis wir überhaupt begreifen.

Von den Dingen, die uns ein Lächeln auf die Lippen, ein warmes Gefühl im Bauch und einen kleinen Hopser des Herzens bringen.

Inspiriert vom Glück das uns umgibt.

Das ist die Idee. Und nun bin ich dieser Idee ein kleines Stückchen näher gekommen - Blog erstellt, Adresse reserviert, Titel eingetragen.

Und nun der erste Eintrag!

Es gibt viele Blogs da draussen. Dieser hier will einfach vom Glücklichsein erzählen, von schönen Dingen und Erlebnissen, und Menschen erfreuen. Vielleicht schaffe ich es, ein Stück vom Glück weiterzugeben, vielleicht sogar ein Lächeln auf andere Gesichter zu zaubern. Wäre das nicht toll?
Auch das ist Glück - die pure Vorstellung, Glück weiterzugeben.

Ich freue mich!