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22. Mai 2013

Hmmm... Frühlingsessen

Heute gibts mal wieder was fürs Auge und die Geschmackssinne... 

Ich finde, meine Frühlingssalat ist gelungen und eine kleine Farbexplosion!
Darin befinden sich: eine bunte Salatmischung vom Markt, Tomaten, Gurke, Radieschen, Feta-Käse, Essig & Öl sowie als Krönung gebratene Räucherlachsstreifen. 
Dazu gabs eine Scheibe Brot mit Radieschen.

Perfekt für die Arbeit an der Bikini-Figur ;)


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26. April 2013

Balkonliebe

Da der Frühling ja nun endlich Einzug gehalten hat, freue ich mich jeden Abend, wenn die Sonne noch scheint und es warm genug ist, nach der Arbeit eine kurze Pause auf dem Balkon einzulegen.

Ich liebe es, eine halbe Stunde da zu sitzen, die Füße hochzulegen, in die Luft zu gucken und den Arbeitstag hinter mir zu lassen. Für meine Wohnungssuche stand Balkon ziemlich weit oben auf der Liste. Als ich dann meine Wohnung das erste Mal betreten habe, bin ich intuitiv direkt nach links abgebogen in einen hellen, gemütlichen Raum den ich heute "Balkon-Zimmer" nenne.Ich glaube, in dem Moment wollte ich diese Wohnung haben (und habe sie ja dann auch zum Glück bekommen!).
Der Balkon ist gar nicht groß, eher sehr klein, aber es passt ein Liegestuhl darauf, Platz für Blumen auf dem Fensterbrett und angrenzenden Dach, und es ist mein kleiner, geschützter Rückzugsort. Windgeschützt, von einer kleinen Mauer umgeben, einfach perfekt für einen Abend nach der Arbeit.

Manchmal mache ich vorher einen kleinen Umweg in die Küche. Letzte Woche war das wieder soweit: Dann gibt es zur abendlichen Pause noch meinen Lieblings-Snack: selbstgemachte Guacamole und Taco-Chips, und dazu zur Feier des Abends ein Glas Weisswein. Damit auf den Blakon gepilgert, und den Frühlingsabend eingeatmet.
Und dann? Will ich einfach sitzenbleiben. Und geniessen.

Liebe Grüße an alle Balkon-Fans da draußen!


3. April 2013

Oster-Erkenntnisse

Ich hoffe, Ihr habt alle ein so wunderbares Osterwochenende verbracht wie ich! Da ich etwas überarbeitet bei meinen Eltern angekommen bin, konnte ich natürlich auch nicht direkt die Füsse auf den Tisch legen und mich entspannen. So habe ich zunächst regen Gedanken-Austausch mit meiner Familie betrieben und dann noch tatkräftig den Osterbrunch vorbereitet. Nur um dann am Sonntag & Montag  nichts zu tun...
Zu beiden habe ich Euch natürlich etwas mitgebracht: Die Liste meiner Oster-Erkenntnisse sowie ein paar Fotos von den Leckereien.

Allen, die noch Urlaub oder Ferien haben weiterhin gute Erholung und allen anderen wünsche ich einen kleine Gedankenreise!

Oster-Erkenntnisse:

  1. Ein Osterhase im Schnee ist leicht zu entdecken. Daher hoppelt der Osterhase dann durch die Wohnung. Am besten wenn die Kinder gerade mit Fernsehen beschäftigt sind.
  2. Ostern = Frühling. Wenn kein Frühling in Sicht = große Depression.
  3. Rezepte aus Blogs begeistern sogar meinen Mama.
  4. Das Hefe-Zopf-Rezept von Chef Hansen hat die ganze Familie von meinen Back-"Künsten" überzeugen können und wurde in die Lieblingsrezepte übernommen (Nachbacken!)
  5. Mit etwas Deko sind dann auch noch die Kinder auf Deiner Seite :-) 
  6. Vier Tage Familie sind manchmal nicht genug.

Und hier nun die versprochenen Leckereien. Zum Osterbrunch gab's natürlich noch weitaus mehr (Brötchen, Marmelade, Wurst & Käse, Obstsalat, Gnocchi-Salat, Süßkartoffel-Suppe...), allerdings habe ich davon keine Fotos.

24. März 2013

Kochabend die Zweite

Vergangenes Wochenende haben wir uns wieder daran gemacht, einheimische Köstlichkeiten, spannende Rezepte, und neue Drinks auszuprobieren.

Motto des Abends: Wärme kommt von Innen! Nachdem die Sonne sich im März kaum blicken lässt, haben wir beschlossen uns von innen einzuheizen und Seelen-Wärmer-Gerichte rausgesucht. Mit Erfolg :) dabei marschierten wir quer durch den Gemüsegarten.
Diesmal dabei: bisher sträflich vernachlässigte Zutaten wie die Pastinake. Für eine von uns völlig neu (kein Wunder, C. Kommt aus Arizona - da scheinen Pastinaken nicht zum heimatlichen Gemüse zu gehören!) - und doch als beste Zutat des Abends erkoren!

Wir haben ein tolles Rezept von New Kitch On The Blog nachgekocht - yummie!
Die Pastinakensuppe gab es als kleine Vorsuppe, gefolgt von einem Lieblingsgericht: Lasagne, mit Hackfleisch und viel Gemüse!
Als Aperitif haben wir uns diesmal für einen Prosecco-Cranberry-Cocktail entschieden, zum Essen gabs Rotwein und als Abschluss einen Espresso - auf Wunsch mit Vanilleeis.

Bilder unseres Schlemmer-Abends habe ich Euch zusammengestellt. Vielleicht habt Ihr ja Lust auf Kochen bekommen?

In diesem Sinne, einen guten Appetit!


24. Februar 2013

Höchste Zeit...

...endlich mal einen neuen Blog-Eintrag hier zu hinterlassen!
Dieses Jahr hat gefühlt eine Schnellstart hingelegt, bei dem ich zumindest was das Bloggen angeht, nicht mehr hinterher kam...

Jetzt, wo es etwas ruhiger wurde bei mir, und die Wochenenden wieder freier, jetzt habe ich auch endlich Gelegenheit, die vielen Erlebnisse mit Euch zu teilen!

In nicht einmal 2 Monaten habe ich einiges erlebt, gesehen, fremde Kulturen entdeckt, aber auch ab und zu als Coach-Potato entspannt. Von einigen Dingen habe ich immerhin Fotos mitgebracht, die ihr dann hier bewundern dürft...

Los geht's aber mit gestern Abend. Auch da wurde es nämlich mal höchste Zeit - für einen schon lang geplanten Kochabend, der dann gestern endlich tatkräftig umgesetzt wurde. Und ich verrate vorab schonmal eins: es war ein voller Erfolg!
Planung am Freitag Abend, Markt- und Supermarkteinkauf am Samstag Vormittag, dann konnte es losgehen. Wir hatten noch kein richtiges Motto, aber beschreiben wir das Menü mal als Reise mit dem Orient-Express nach Asien...

Hummus mit Fladenbrot und Oliven
Bulgur-Linsensalat mit Minze
Grünes Thai-Curry mit Tofu
Klebe-Milchreis mit Mango und Basilikum-Balsamico-Soße
Hugo als Aperitif (und Kochwasser) sowie Weißwein nicht zu vergessen :)

Alles selbst gemacht, und sooo lecker!
Auch allein die Vorbereitung war ein Fest für die Sinne, da die Zutaten bunter nicht sein konnten:
die Curry-Zutaten
Minze, Petersilie, Tomate und Zwiebel für den Linsensalat 


So sah's beim Kochen aus! 
Klebereis mit Mango 

Hatte ich erwähnt wie lecker es war ;) ?
Fazit für 2013: Kochabende sind ein Muss - und ein super Happiness-Garant!

26. November 2012

Kochen für Freunde

...ist für mich das Schönste überhaupt!
Ich kann Dinge kombinieren, die - schon einzeln - eine wahre Freude für mich sind:

Kochen: Auf Bewährtes zurückgreifen, Neues ausprobieren, Kreativ sein, mit Vorhandenem arbeiten oder vorher stundenlang Kochbücher und Internetseiten wälzen um dann af dem Markt die Zutaten zu besorgen.
Essen: Der krönende Höhepunkt des Kochen und Vorbereitens! Entspannt mich ungemein, Anregend, wenn ein Glas Wein dabei ist, mit Freunden einfach unterhaltsam. 
Freunde: Immer einfach eine gute Zeit. Wie gut, und wie wichtig hatte ich ja schon unten erwähnt (hier).

Vor einigen Wochen habe ich eine Freundin bekocht - und hatte richtig viel Spass daran! Geschmeckt hat's am Ende auch, und wir beide waren richtig happy.
Vorab war ich auf dem Markt einkaufen, ohne ein richtiges Ziel vor Augen, ich wollte mich einfach inspirieren lassen. Gefunden habe ich einiges, vor allem am Obst- und Gemüsestand: ein Bund frische Wiesenkräuter, Zucchini, Möhren, Blattsalate, Tomaten, Frischkäse und so wetier. Das Menü stellte sich dann fast von selbst zusammen. Ganz nach dem Motto: ganz frisch, ganz lecker!

Vorspeise:  
Gemischte Blattsalate an Balsamico-Dressing mit Zitronenpfeffer-Garnelen,
dazu Brot und Frischkäse-Dip sowie Butter mit Meersalz

Hauptgang:   
Kräuter-Tagliatelle mit Gemüse und Parmesan

Nachtisch: 
Apfel-Küchlein

Und weil es sooo lecker war, habe ich vergessen von den einzelnen Gängen Fotos zu machen. Nur die Apfeküchlein... die haben es noch vor die Linse geschafft:
Mhmm, lecker!

Die kleinen Apfelküchlein im Glas

mit Äpfeln aus Südtirol
In diesem Sinne wünsche ich Euch einen schönen Abend und ladet doch mal wieder Freunde ein :) !


19. Oktober 2012

eine neue Suppe...

...für das Herbst-Sammelbuch!

Diesmal in leuchtendem grün - Zucchini-Erbsensuppe mit Garnelen. Seeeeeehr lecker :)

Der Herbst der Suppen:

Zucchini-Erbsen-Suppe mit Garnelen
4 Portionen





Eine Zwiebel und bei Belieben eine Knoblauchzehe fein würfeln, in etwas Öl anbraten.
1 große Zucchini und 2-3 große, mehlig kochende Kartoffeln in Stücke schneiden
und kurz mit anbraten. 
Mit ca. 750ml Gemüsebrühe ablöschen, Deckel drauf und 
so lange kochen lassen bis die Kartoffeln weich sind.
200g tiefgefrorene Erbsen dazugeben, im Topf auftauen und mitkochen lassen.

Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen, den Topf vom Herd nehmen und pürieren. Etwas Sahne dazugeben und nach Bedarf nachwürzen.

Nun noch Garnelen (mit etwas Chili gewürzt) anbraten, und Parmesan hobeln. 
Die Suppe in Tellern anrichten, Garnelen darauf geben und mit Parmesan bestreuen.

Lasst es Euch schmecken!





Danke für Eure Nachfragen bzgl. meiner Zähne... es geht wieder besser!  Das Provisorium hält, und die Schmerzen sind weg! Noch eine Woche, dann ist das ganze Drama hoffentlich vorbei. Das Kauen beschränke ich allerdings noch immer auf eine Seite - daher ist das Suppenrezept heute doppelt gelungen :) Happy Friday!

16. Oktober 2012

Erleichterung!

Liebe Leser,
der vor Euch liegende Blog-Post ist nichts für Menschen mit schwachen Nerven, zuviel Mitgefühl, Hunger, weichen Knien, Talent im Verdrängen von Zahn-Krankheiten, Zahnarzt-Phobie oder sonstigen Ängsten vor Spritzen oder metallischen Gegenständen im Mund-/ Kieferbereich. Dies ist nicht der Happiness-Blog-Post den Ihr vielleicht erwartet habt. Ihr lest trotzdem weiter? Na denn. Ich habe Euch gewarnt...

Heute war es soweit. Ich war beim Zahnarzt. Nicht, dass mir der Mann mit dem weissen Kittel und der Licht-Lupe auf der Nase Angst macht oder ich panisch davon laufe, wenn ich nur einen Zahnarzt-Termin im Kalender sehe. Nein, normalerweise gehe ich sogar ganz gern dahin. Um mir bestätigen zu lassen, dass alles gut mit meinen Beißerchen ist, dass ich weiterhin fein putze, und um dort nach 10 Minuten wieder raus zu sein. Okay, Zahnreinigung dauert etwas länger. Das war's dann aber auch.
Heute war leider anders. Ich habe mich wenn ich ehrlich bin bereits 4 Wochen darum gedrückt einen Termin zu vereinbaren. Die Praxis muss so etwas also geahnt haben - und schickte mir Ende letzter Woche eine Bestätigungsemail. Für meinen Zahnarzttermin! Die gibt's sonst nur bei Flugreisen oder Hotels, wo man höflich darauf hingewiesen wird, dass der Check-In begonnen hat bzw. dem Urlaub nichts mehr im Wege steht. Aber für einen Zahnarzttermin? Nun gut. Moderne Praxis, moderne Praxen (ist das die Mehrzahl?).
Also war ich da. Kein Stau, kein unvorhergesehenes Ereignis. fast pünktlich. Ich habe alles versucht, sogar die Behandlung per se noch einmal in frage gestellt. (Zur Strafe bekam ich dann meine Zähne per Live-Kamera direkt in 400% Vergrößerung gezeigt, erklärt und es hätte nicht viel gefehlt und ich hätte mitbohren dürfen!). Am Ende habe ich verstanden, die einzigen bereits existenten Füllungen in meinen Zähnen waren in die Jahre gekommen (was sagt das über mich aus?!) und mussten dringend ersetzt werden. Ich erspare Euch nun doch Details über unglaublich kompliziert, groß, furchteinflößende Gerätschaften, "Leitungsanästhesie", Bohrern und ähnlichem. Ich kann nur sagen dem Befehl "Halten Sie mal besser die Augen geschlossen" bin ich gerne nachgekommen. Nicht weil ich Sorge hatte, dass alte Keramik-Teilchen in meine Augen geschleudert werden, sonder einfach weil ich das ganze Übel gar nicht mit ansehen wollte.
Kein schlechtes Wort über den Zahnarzt - ich glaube der macht seinen Job ganz gut. Jedoch - 2 Stunden Spritzen, Ruckeln, Bohren, Verfüllen etc. auf meiner rechten Kieferseite haben ihre Spuren hinterlassen. Ich bin ziemlich angeschlagen aus der Praxis geschlichen. Habt Ihr mal mit einem netten, sogar relativ attraktiven Zahnarzt versucht normale Konversation zu betreiben während die rechte Gesichtshälfte inklusive Teil der Zunge und Lippe taub sind? Ich empfehle es nicht!

Das war leider nur der erste Teil der Geschichte. Der zweite folgte mit den Worten des Zahnarztes - ich könnte den Zahn noch etwas merken, er hätte da recht viel gemacht. Meint er die Höllenschmerzen? Ich habe Zahnweh! Oder Wange weh!  Nachdem ich endlich das Gefühl hatte, beim Trinken nicht mehr das Wasser aus der rechten Mundhälfte herauszusabbern, ging es los. Autsch! So kannte ich das noch gar nicht. Dabei dachte ich immer, Frauen können Schmerz gut ab?

Ich habe also eine seltsam schmeckende Mischung aus Kaugummi und Zement ("Provisorium") im Mund, habe Zahnweh und zudem riesig Hunger. Mittagessen um 13 Uhr. Ein Stück Geburtstagskuchen bei einer Kollegin um 15 Uhr (manchmal ist Kuchen wirklich gut!). Um 20:30 Uhr Bärenhunger. Und Angst auf der rechten Seite zu kauen...

Nun wollt Ihr sicher wissen, was eigentlich gut an diesem Tag ist? Ich sag's Euch. Mit Bärenhunger Essen vorsichtig in sich hineinstopfen (nur links versteht sich). Leckeres Essen! Schaut mal bei saskiarundumdieuhr vorbei - die Maccaroni Pfanne habe ich abgewandelt, statt Pilzen gab es Möhren und Kürbis. Mhmmmm! Habe noch Reste für mindestens 2 Tage!
So gut war's, dass selbst der Schmerz plötzlich nicht mehr spürbar war. Und das will was heissen!

In diesem Sinne, Euch einen tollen Abend. Ich esse einfach weiter :)

14. Oktober 2012

Sonntagsfrühstück

Was einen Wochenende (fast) perfekt macht? Ein ausgedehntes Sonntagsfrühstück! Oder auch ein Sonntagsbrunch. Egal wie, frische Brötchen, Käse und ein perfekter Cappuccino mit starkem Espresso und richtig geschäumter Milch gehören für mich definitiv dazu!
Wahlweise noch Rührei - am liebsten mit Tomaten, Naturjoghurt mit frischen Obst, Orangensaft, Nutella, und zur Krönung ein Glas Sekt (okay ich gebe zu, das ist schon die etwas exklusivere Variante... )!

Ich liebe es, Besuch am Sonntag Morgen mit einem tollen Frühstück zu verwöhnen. Um dann gemeinsam entspannt in den Tag zu starten, zu plaudern und zu sehen was der Tag wohl bringen mag. Wenn man dann vom Frühstückstisch aufsteht, ist es gern schon mal Mittagszeit. Aber dann kann es so richtig losgehen!

Frühstücksgewohnheiten sind ja doch sehr verschieden. Interessant war daher auch das Frühstück in Stockholm, was meist aus einem sehr gesunden, kleinen Roggenbrötchen bestand, belegt mit Parma-Schinken, Käse und halbgetrockneten Tomaten (oder manchmal auch nur mit Käse), Kaffee oder Tee und meist noch einem kleinen Naturjoghurt mit Obst. Sehr lecker und doch recht gesund! Hunger hatten wir meist erst wieder am Nachmittag...
Eine andere Art Frühstück kenne ich aus USA. Eier mit Speck und angebratenen Kartoffel-Stückchen, oder ein Breakfast-Burrito, also ein eher mexikanisch angehauchtes Frühstück. Dazu gab es meist normalen Filterkaffee.
Überhaupt... bei Kaffee oder Tee gehen die Meinungen ja oft auseinander. Ich liebe die italienischen Kaffee-Spezialitäten. Aber dazu vielleicht ein anderes Mal.
Ich werde mir jetzt einen Cappuccino zubereiten und mich auf den nächsten Sonntag freuen :)

Frühstück in Stockholm

 Petite France, Stockholm
http://www.petitefrance.se

Caffe Ugo, Stockholm
http://www.caffeugo.se

italienisches Frühstück, Venedig

der perfekte Cappuccino in Venedig

Breakfast@Home

7. Oktober 2012

Herbsterinnerungen

Ohh.. wenn man über den Blog doch nur Gerüche transportieren könnte!! Kürzlich gab es Flammkuchen, und in der ganzen Wohnung hat es so richtig lecker gerochen!
Den Flammkuchen habe ich für mich in der Pflaz entdeckt. Im Herbst, in seiner wohl besten Kombination: mit Wein - oder auch Federweisser - direkt vom Winzer. Schon beim Gedanken daran läuft mir das Wasser im Mund zusammen!
Am schönsten ist der Spazierganz durch die Weinberge, wenn das Laub sich langsam färbt, der Wind die Haare zerzaust und die Sonne durch die Herbstwolken blinzelt. Der Moment in dem man dann leicht durchgefroren die Tür zu einem kleinen Lokal öffnet und sich der leicht süsslich-herbe Duft von Flammkuchen verbreitet ist einfach wunderbar!

Da es in meiner Nähe nur wenige Lokale gibt, die guten Flamkuchen anbieten, und ich ja auch viel lieber selbst koche und backe, habe ich also Schinken, Creme Fraiche und Zwiebeln gekauft und bin zur Tat geschritten.
Das Ergebnis duftete so verlockend, dass ich die letzten 5 Minuten einfach vor dem Ofen sitzen geblieben bin!

Damit ihr dieses Gefühl nachempfinden könnt anbei das Rezept. Ich liebe die Abwandlung mit Tomate, Feta und Rucola und habe daher zwei unterschiedliche Hälften belegt.
Als weitere Idee: Freunde von mir haben einen Pizza-Stein, mit dem der Boden immer so schön knusprig wird. Ich könnte mir gut vorstellen, dass dieser auch für Flammkuchen hervorragend geeignet ist!


Rezept: Flammkuchen

für ein Blech oder 2 Fladen

dazu: Eine gesellige Runde und eine Flasche Wein

Zutaten:
für den Teig: ca. 200g Mehl, 3 Eßlöffel Öl, 1 Eigelb, 100 ml Wasser, Salz
für den Belag: eine Zwiebel, 150g Creme Fraiche, 100g rohen Schinken(~speck),  2 Tomaten, ca. 150g Feta-Käse, eine handvoll Rauke (Rucola)




Die Zutaten für den Teig glatt verkneten, zu einer Kugel rollen und diese mit etwas Öl bestrichen in Folie gewickelt ca. 30 Minuten ruhen lassen. Inzwischen die Tomaten und Zwiebel in Scheiben schneiden, den Schinken in klein würfeln, und den Fetakäse klein schneiden bzw. krümeln.
Den Teig dünn ausrollen (ggf. etwas Mehl dazugeben) und mit Creme Fraiche bis an den Rand bestreichen. 
Dann auf eine Hälfte Zwiebeln und Schinkenwürfel verteilen, auf die andere Zwiebelstreifen, Tomate und Fetakäse geben. Nach Belieben salzen & pfeffern.

Den Flammkuchen bei etwa 200°C (Umluft) 12-15 Minuten backen. Wenn der Rand leicht gebräunt ist, ist der Flammkuchen fertig.

17. September 2012

Mhmmm lecker! - Der Herbst der Suppen!

Vor einigen Tagen beim Blick aus meinem Bürofenster sah ich erste gelbe Blätter. Mitten in einem Telefonat ist es mir aufgefallen - der Herbst schleicht sich leise an. Der Spät-Sommer-Sonnen-Schein hat uns verwöhnt, und den Beginn der kühleren Jahreszeit noch etwas hinaugezögert. Seit diesem Tag weiss ich: Es kann nicht mehr lange dauern. Das Thermometer zeigte 13 Grad. Es ist grau, regnerisch und  die Bäume beginnen, sich ihr buntes Kleid überzuziehen:

Es wird Herbst.

Ich mag den Herbst. In all seinen Facetten - die Mischung aus grau und bunt, aus Sonne und Regen, die vielen Farben und der schöne Abschluss des Sommers. Es ist noch kein Winter, das Jahr noch nicht vorüber, Wichtiges kann noch erledigt werden, aber man kann auch schon zurückblicken auf drei Viertel des Jahres, die hinter einem liegen. Ich sage ja... ich liebe die Jahreszeit! Vielleicht sollte ich eine Hommage an den Herbst schreiben (mental note: next Blog Post!)...

Und ich liebe Suppen. Suppen und Herbst passen toll zueinander. Wenn es draussen kalt und dunkel wird, dann wärmt eine Suppe von innen, und bringt etwas Gemütlichkeit mit sich. Ausserdem sind die meisten Suppen gesund, und trotz "immer wieder Suppe" sehr abwechslungsreich. Die vor uns liegende Saison habe ich also zur Suppensaison ernannt.
Und vorsichtshalber schon einmal mit dem Kochen begonnen. Das Rezept der ersten - Karotte-Tomate-Ingwer-Suppe  - findet ihr hier. Besonders leckere werden folgen.

Auf einen langen, suppenreichen Herbst!




Karotte-Tomate-Ingwer-Suppe
für 2-4 Portionen (je nachdem wie hungrig man ist)



Die Basics: Karotten, Tomaten, Chili und Ingwer.

Eine Lauchzwiebel in feine Ringe schneiden und in etwas Öl anbraten.
3 mittlere Karotten schälen, in Stücke schneiden und mitbraten. Mit Weisswein ablöschen.
750ml Gemüsebrühe dazugeben und ca. 15 Minuten köcheln lassen.
(Ich verwende gern auch nur Wasser, und würze dann etwas kräftiger.)
Je nach Belieben ca. 5 mittelgroße Tomaten (wenn's schnell gehen muss aus der Dose) abbrühen, schälen und in Stücke schneiden.
Chili und Ingwer schälen und in kleine Scheiben bzw. Stücke schneiden.
Wenn die Karotten weich sind, die Tomaten, Chili und Ingwer hinzugeben und 5-10 Minuten weiterkochen. Vorsicht mit der Chili -eventuell erst später zum Würzen hinzugeben!

Die Zutaten gut miteinander köcheln lassen
 
Dann Topf vom Herd nehmen und pürieren. Einen Teelöffel Honig unterrühren.
Nach Bedarf mit Gemüsebrühe verdünnen, und mit Honig, Chili, Salz und Pfeffer nachwürzen. 
Zum Schluss einen Schuss Sahne hinzugeben.

Guten Appetit!