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26. April 2013

Balkonliebe

Da der Frühling ja nun endlich Einzug gehalten hat, freue ich mich jeden Abend, wenn die Sonne noch scheint und es warm genug ist, nach der Arbeit eine kurze Pause auf dem Balkon einzulegen.

Ich liebe es, eine halbe Stunde da zu sitzen, die Füße hochzulegen, in die Luft zu gucken und den Arbeitstag hinter mir zu lassen. Für meine Wohnungssuche stand Balkon ziemlich weit oben auf der Liste. Als ich dann meine Wohnung das erste Mal betreten habe, bin ich intuitiv direkt nach links abgebogen in einen hellen, gemütlichen Raum den ich heute "Balkon-Zimmer" nenne.Ich glaube, in dem Moment wollte ich diese Wohnung haben (und habe sie ja dann auch zum Glück bekommen!).
Der Balkon ist gar nicht groß, eher sehr klein, aber es passt ein Liegestuhl darauf, Platz für Blumen auf dem Fensterbrett und angrenzenden Dach, und es ist mein kleiner, geschützter Rückzugsort. Windgeschützt, von einer kleinen Mauer umgeben, einfach perfekt für einen Abend nach der Arbeit.

Manchmal mache ich vorher einen kleinen Umweg in die Küche. Letzte Woche war das wieder soweit: Dann gibt es zur abendlichen Pause noch meinen Lieblings-Snack: selbstgemachte Guacamole und Taco-Chips, und dazu zur Feier des Abends ein Glas Weisswein. Damit auf den Blakon gepilgert, und den Frühlingsabend eingeatmet.
Und dann? Will ich einfach sitzenbleiben. Und geniessen.

Liebe Grüße an alle Balkon-Fans da draußen!


21. April 2013

Endlich! Frühling!

Endlich ist er da - lang ersehnt, und nun mit ziemlich viel Schwung bei uns eingetroffen: Frühling!
Ich finde ja der Frühling ist, zusammen mit dem Herbst, die schönste Jahreszeit bei uns.

Zeit, die Nase in die Sonne zu halten, den Kleiderschrank von Winter nach Sommer umzuräumen, im Freien Joggen zu gehen, den Balkon vom Winterdunst zu befreien und Neues zu pflanzen...
Und das Beste: draussen zu sitzen, Kaffee zu trinken und die ersten Sonnenstrahlen zu haschen!

In diesem Sinne: ab nach draussen!
Einen schönen Sonntag!


3. Oktober 2012

Ein freier Tag!

Nichts geht über einen Tag frei. Ob ein Sonntag nach einem bereits entspannten Samstag, oder auch ein Feiertag mitten in der Woche. Da kam mir der Tag der Deutschen Einheit gerade recht.

Nur dass ich diesmal morgens aufwachte - gänzlich ohne einen Plan. Das ist für einen Planer wie mich so ungewöhnlich, dass ich erst einmal liegen geblieben bin. Und dann auch nur kurz aufzustehen um meinen Laptop zu holen und im Bett einige meiner Lieblings-Blogs (einige davon findet ihr rechts) zu lesen und im Internet zu "stöbern".
Der Rest des Tages verlief ganz ähnlich... Kaffee im Schlafanzug, Frühstück erst am Nachmittag, Freunde treffen, entspannte Telefonate, in den Tag hinein- und wieder hinausgelebt.

Zeit, um über die schönen Dinge des Lebens nachzudenken - beim Joggen im Herbstwind, mit Blick aus dem Fenster oder mit dem Buch auf der Couch. Das ist das besondere an diesen Tagen: Sie lassen einem die Zeit, nichts zu tun. Und übers Nichtstun zu sinnieren. Wie lang ein Tag plötzlich erscheint. Wie unwichtig viele Dinge werden. Wie imposant die kleinen Dinge sind.
Und dann habe ich festgestellt wie glücklich entspannt sein macht. Und wie entspannt glücklich macht. Die perfekte Kombination!

Was heute Abend also im Glücksbüchlein steht? Entspannt! Erholt! Herbst!

Euch eine entspannte Restwoche!

29. September 2012

Die Weite des Himmels...

Der Himmel ist etwas, was mich schon seit langem fasziniert. Ich kann gar nicht genau sagen, seit wann. Ich erinnere mich jedoch, wie ich als Kind auf dem Garagendach saß, meinem Papa bei Dacharbeiten zusah und immer wieder den Blick 'gen Himmel schweifen ließ. Dort oben auf dem Dach war man der Faszination Himmel ein Stück näher. Die 20 Sprossen der großen Leiter (als Kind kam mir diese auch noch viel größer vor) machten doch einen beeindruckenden Unterschied!

Gepackt und seitdem nicht mehr losgelassen hat mich die Begeisterung jedoch seit meinem Aufenthalt im Westen der USA. Für mich damals nur Schlagworte, die undendliche Weite, wurden plötzlich Wirklichkeit. Bereits in der Stadt fühlt man den Unterschied, sieht ihn. Und dann unternehmen wir Ausflüge in die Wüste Arizonas, die weite Steppe. Stundenlange Autofahrten Richtung Grand Canyon oder dem Mogollon Rim, die weite Strecken über die Hochplateaus der Gegend führten. Und dort, auf dem platten Rücken der Anden-Ausläufer fühlte ich es zum ersten Mal: diese Gefühl, dem Himmel etwas näher zu sein und die unendliche Weite des Horizonts zu begreifen. Bezaubernd!
Dort, auf den Überland-Straßen die rechts und links von kleinen Büschen und Sträuchern gesäumt sind, begegnet man manchmal stundenlang keinem Menschen. Inmitten dieser faszinierenden Landschaft, überspannt von einem tiefblauen Himmel der mit kleinen weissen Wölkchen übersät war, fühlten wir uns plötzlich ganz klein und unbedeutend. Zu wuchtig war der Eindruck der Weite und Größe des Landes. Die Amerikaner haben ein schönes Wort, welches sich nicht so schön ins Deutsche übersetzen läßt: "humbled" bedeuted demütig, geerdet. Und ich glaube, humbled beschreibt es ganz gut! Mir wurde klar, was Biker daran fanden, tagelang durch die Prärie zu fahren - dort konnte ich mir plötzlich vorstellen, es ihnen gleich zu tun.

Zurück in Deutschland findet man diesen Himmel nicht. Der Horizont wird häufig von Gebäuden, Strommaste, Wäldern und Feldern durchbrochen. Und dort wo man inmitten der Natur ist, sieht man häufig Berge am Horizont. Oder das Meer. Es ist einfach anders.

Während meines Schweden-Aufenthaltes fühlte ich mich jedoch wieder daran erinnert. An die Faszination des Himmels. Mit all seinen Farben und Färbungen - als wir bei Sonnenuntergang dem Flughafen entgegenfuhren. Wo die Weite der Wälder und Lanschaft zu beiden Seiten der Strasse fast übergangslos in der Weite des Himmels weitergeführt wurde. Vielleicht lag es am besonderen Blau, oder den kleinen Wölken, die vom Rot der untergehenden Sonne eingefärbt wurden. Es hat mich jedenfalls daran erinnert wie gern ich "da hoch" schaue, und mich in Tagträumen verstricke...

Anbei einige Bilder der Weite Arizonas:






unendliche Weite...

postkartenschön



ein Gewitter zog auf
 



30. August 2012

Best friends

"That's what friends are for..."

There are so many quotes and sayings about friendship out there that writing one post about it almost seems ridiculous. Nevertheless, friends are so important, I almost have to write about them. In the past few days I've had very special situations with some of my closest friends.

Looking back, all of those situations combined made me realize that we sometimes care so much about our friends it almost hurts.
Those of you who read the blurb of my blog might remember the one friend who inspired me to start this blog, the one a few thousand miles further east. Last night I felt very happy that he and his wife spend had the chance to stop by and spend some time with me - out of only a few free hours during their visit.
Sometimes, I realized, friends are really what all those quotes are about - just very special. Pizza tastes a little bit better than usual, vine becomes more easy to drink, people are more friendly and generous, and the air seems magically filled with love and happiness.
I hadn't seen them for ten months and it felt like nothing has happened since we sat together, had pizza and vino. Okay... maybe we got a little older during those days... They had thousands of stories to tell. So many experiences they've made, places they've seen, cities traveled, people met... We all know this feeling, when you sit there and feel like your life has not really changed ever since. And others... okay.. maybe also my life has changed... maybe that's for another blog post. I think you get the point. (Oh, and at least I started this blog!)
So, I had a fabulous night. With great friends.
And then I started to think... How many times do I get to see people that live much closer? And others that I haven't seen for years? Are we still friends? How do people feel if you live in the same city but don't see them every week? Are they sad? Do they understand? Can you even compare?

I can tell you from my own experiences: It's never easy. No matter how close or far away. It's about trust, and being honest, and caring about your friends from your heart. Being there for them when they really need you and also being able not to call every week. Because if they are true friends they understand. They don't expect but are always happy and thankful. And they tell you. My friend recently did. She told me not to worry about being busy or not seeing her as often as I wished. And without saying anything she understood, took some weight from my shoulders, re-emphasized the importance of our friendship. She was just being a really good friend.

And, after all that, you again realize that is what friends are for. They simply make you happy. Sometimes just because they are there. No matter if you had not seen them for years or just yesterday.

5. August 2012

Mein neuer Blog

Von den schönen Momenten und Stunden in unserem Leben. Das was wir gern wiederholen möchten und nie vergessen wollen. Von dem, was uns treibt, uns voran bringt und wohlgesonnen zurückblicken lässt auf unseren bisherigen Weg und voller Zuversicht auf das, was vor uns liegt. Kleinigkeiten, die man fast vergessen möchte, wären sie nicht so bedeutend. Grosse Dinge, die kaum zu fassen sind. Die uns den Atem rauben und bei denen es einige Zeit braucht, bis wir überhaupt begreifen.

Von den Dingen, die uns ein Lächeln auf die Lippen, ein warmes Gefühl im Bauch und einen kleinen Hopser des Herzens bringen.

Inspiriert vom Glück das uns umgibt.

Das ist die Idee. Und nun bin ich dieser Idee ein kleines Stückchen näher gekommen - Blog erstellt, Adresse reserviert, Titel eingetragen.

Und nun der erste Eintrag!

Es gibt viele Blogs da draussen. Dieser hier will einfach vom Glücklichsein erzählen, von schönen Dingen und Erlebnissen, und Menschen erfreuen. Vielleicht schaffe ich es, ein Stück vom Glück weiterzugeben, vielleicht sogar ein Lächeln auf andere Gesichter zu zaubern. Wäre das nicht toll?
Auch das ist Glück - die pure Vorstellung, Glück weiterzugeben.

Ich freue mich!