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3. April 2013

Oster-Erkenntnisse

Ich hoffe, Ihr habt alle ein so wunderbares Osterwochenende verbracht wie ich! Da ich etwas überarbeitet bei meinen Eltern angekommen bin, konnte ich natürlich auch nicht direkt die Füsse auf den Tisch legen und mich entspannen. So habe ich zunächst regen Gedanken-Austausch mit meiner Familie betrieben und dann noch tatkräftig den Osterbrunch vorbereitet. Nur um dann am Sonntag & Montag  nichts zu tun...
Zu beiden habe ich Euch natürlich etwas mitgebracht: Die Liste meiner Oster-Erkenntnisse sowie ein paar Fotos von den Leckereien.

Allen, die noch Urlaub oder Ferien haben weiterhin gute Erholung und allen anderen wünsche ich einen kleine Gedankenreise!

Oster-Erkenntnisse:

  1. Ein Osterhase im Schnee ist leicht zu entdecken. Daher hoppelt der Osterhase dann durch die Wohnung. Am besten wenn die Kinder gerade mit Fernsehen beschäftigt sind.
  2. Ostern = Frühling. Wenn kein Frühling in Sicht = große Depression.
  3. Rezepte aus Blogs begeistern sogar meinen Mama.
  4. Das Hefe-Zopf-Rezept von Chef Hansen hat die ganze Familie von meinen Back-"Künsten" überzeugen können und wurde in die Lieblingsrezepte übernommen (Nachbacken!)
  5. Mit etwas Deko sind dann auch noch die Kinder auf Deiner Seite :-) 
  6. Vier Tage Familie sind manchmal nicht genug.

Und hier nun die versprochenen Leckereien. Zum Osterbrunch gab's natürlich noch weitaus mehr (Brötchen, Marmelade, Wurst & Käse, Obstsalat, Gnocchi-Salat, Süßkartoffel-Suppe...), allerdings habe ich davon keine Fotos.

27. März 2013

ein langes Wochenende!

Obwohl ja erst Mittwoch ist, freue ich mich heute schon so sehr aufs Wochenende! Die ganze Woche über war für mich bereits mit Vorfreude auf das lange Oster-Wochenende übersät. Ich habe kleine Ostergeschenke beim Osterhasen abgegeben, Schoko-Eier gekauft, Rezepte gewälzt, Pläne gemacht... und bin nun voller Vorfreude - noch einmal Schlafen, dann ist Ostern! Für mich beginnt es also schon morgen, naja, eigentlich bereits heute Abend: Alle Sachen in meinen Koffer packen, damit morgen nichts mehr schief gehen kann, und dann dränge ich mich morgen Abend mit vermutlich tausenden anderen Oster-Wütigen auf dem Flughafen. Ich habe beschlossen diesmal besser den Flieger zu nehmen um dann am Gründonnerstag-Abend bei meinen Eltern auf der heimischen Couch zu sitzen.

An den Feiertagen sind wir alle immer etwas crazy oder?

Ich liebe es und freue mich auch über 4 Tage frei! Keine Arbeit! Ausruhen, Spaziergänge an der frischen Luft (hoffentlich bleibt die Sonne...), Kindegeplärr und viel 'Quality-Time'.

Da bleibt es mir nur noch, Euch ebenso ein schönes Wochenende zu wünschen!


30. Dezember 2012

Das Fest der Liebe und der Tradition

Ich gebe zu, es gibt eine Zeit im Jahr, da läuft alles etwas anders als sonst. Anders als übers Jahr verteilt, dafür aber genau so wie immer. Die Weihnachtszeit ist etwas ganz Besonderes.
Weihnachten bedeutet für mich: eine Auszeit vom Alltag, Familie, alte Freunde aus Kindergarten und Schulzeit, und Tradition. Am liebsten natürlich noch Schnee, blauer Himmel, Sonnenschein- aber das kann man im Vergleich zu den vorigen Dingen selten beeinflussen.

Natürlich klappt auch gezwungenes Fest nicht. Oft jedoch sehnen sich ja alle nach der so bekannten weihnachts- Tradition. So überlegen wir immer wieder, was man denn mal verändern könnte... Ablauf der Feierlichkeiten, Essen, gar die Teilnehmer? Um dann nur wieder zurückzukehren zum Altbewährten.
Auch in diesem Jahr gab es einen kurzen Anflug von "sollen wir etwas ändern?" - um dann am Ende der Weihnachtstage zufrieden, glücklich, gesättigt und erinnerungs-geschwängert zurückzublicken auf ein Fest ganz im Sinne der Tradition.
Vielleicht bringt uns Tradition ja so etwas wie Zufriedenheit oder Glück, oder einfach eine Konstante in unserem Leben.
Veränderung hin oder her, Moderne, Wechsel und Wachstum - Egal wie, ich liebe Weihnachten, die Vorweihnachtszeit und die Tradition, die mit ihr einher kommt!

Ich hoffe, ihr alle hattet ein tolles Weihnachtsfest, mit einem Brauch und einer Tradition, die Euch zufrieden und glücklich gemacht hat!

Genießt den Ausklang des Jahres und ich wünsche eine guten Rutsch ins neue Jahr!
Ein Jahr mit Tradition, Altbewährtem und Moderne.

20. November 2012

Wunderbare Dinge

In den letzten Tagen sind einige wunderbare Dinge passiert. Nach meinem Urlaub bin ich leider krank geworden (nicht zu empfehlen...), und nach einigen Tagen war ich doch etwas down wie man so schön sagt. Den ganzen Tag zu hause, nichts tun - normalerweise genau das, was ich mir an langen Bürotagen wünsche - die Füsse hochzulegen, Laptop auf den Knien, eine aufgezeichnete SATC Serie im TV... Wenn man aber antriebslos zu Hause hängt, dann relativiert sich vieles ganz schnell.

Umso schöner, wenn man genau in diesen Momenten Nachricht von guten Freunden erhält! Bei mir waren es nicht eine, sondern gleich mehrere Freunde, mit denen ich am Telefon oder per email, oder auch auf einen Tee nicht nur Ablenkung sondern etwas wie Seelenbalsam erhalten habe. Freunde sind einfach wunderbare Wesen. Und man merkt meistens erst wirklich, was man an ihnen hat, wenn sie plötzlich wie aus dichtem Nebel auftauchen und Gutes tun. 
Und das meist ohne es zu merken.

An alle Freunde da draussen: Ein großes  D A N K E

 

 Passend dazu ein Blatt meines kleinen Aufstellers, der fröhliche Sprüche auf meiner Flurkommode verbreitet:



13. September 2012

Spät-Sommer-Sonnen-Schein



Jedes Jahr im Sommer bekomme ich Sehnsucht. Sehnsucht nach Sommer, Sonne, Heimatgefühlen. Dann sehne ich mich nach meinen Kindheitserinnerungen - und dem Sommer im Garten meiner Eltern. 
Mittlerweile bin ich "groß" genug, um diesen dann auch gerne nachzugeben. So habe ich mich auch dieses Jahr spontan angekündigt mit den Worten "ich will nichts, ausser im Garten liegen und Sonne tanken". Und entgegen aller sonstigen "Besuchsprogramme" ("Ich bin doch kein Besuch...!") haben dann alle nichts geplant. Ausser: mit mir im Garten zu liegen und Sonne zu tanken.  Sich den Bauch vollzuschlagen, faul Zeitschriften durchzublättern, von den großen und kleinen Dingen des Lebens zu philosophieren und das Mitenander zu geniessen. Ganz wunderbar war dann auch das Wetter - es ist seltsam, aber an diesen Wochenenden funktioniert das tatsächlich wie auf Bestellung.
Die ganze Familie ist dann beisammen, isst Erdbeeren, grillt, trinkt Wasser, Bier oder ein Gläschen Sekt und schwebt auf wundersame Weise an diesem Wochenende auf den kleinen Glückswölkchen, die über dieser Szene hinwegschweben. Kein Kindergquietsche, kein nachbarlicher Rasenmäher, keine tiefgehende Diskussion oder penetrante Anrufer können diese Idylle dann stören. Sommerliche Genüsse übertreffen sich - grünes Gras, Gänseblümchen, Beeren in allen Farben, die bunten Kissen der Gartenstühle, die Sonnenliege unter der mittlerweile groß gewordenen Platane. Meine Nichte, wie sie mit wippenden Zöpfen im bunten Bikini im Sandkasten buddelt. Das alles gehört dazu. Eins der Highlights ist der Pool der Nachbarn, in den man dann auch springt, wenn das Wasser noch etwas zu kalt ist, nur um dann bibbernd und beseelt von so viel Sommerlaune wieder in der Sonne zu trocknen.

Glückswölkchen. Heimat.

Ein besonderes Highlight in puncto Kindheitserinnerungen in diesem Jahr hatte allerdings mein Neffe aufgetan: Die aufgetürmten Strohballen auf dem benachbarten Feld, die gestapelt in der Sonne auf ihren herbstlichen Einsatz warteten, und zwischenzeitlich von den Nachbarskindern als Kletter-, Sprung- und Spielturm zweckentfremdet wurden. Das konnten wir uns nicht entgehen lassen - und allen Erzählungen zum Trotz war der Turm höher als erwartet.  

Mein Neffe, Warrior der Strohballen.

Da sassen wir nun im goldenen Stroh, Seite an Seite wie damals, das Gesicht der Sonne zugewandt, der Blick auf das grüne Feld vor uns, der blaue Himmel mit seinen kleinen weissen Glückwölkchen über uns. Und schwelgten in Spätsommer-Sonnenschein-Erinnerungen.

grün, gold, blau. Die Farben des Spätsommers.